"Aus Überzeugung bewirtschaften wir unseren Hof nach biologisch-dynamischen Grundsätzen. Wir möchten mit unserer

Arbeitsweise gesunde Lebensmittel produzieren."

Weiderinder

Das Weiderindfleisch vom Berghof wird mit hofeigenem Futter, ohne Kraftfutter, nur mit Gras, Heu und Grassilage produziert. Deshalb schmeckt unser Weiderindfleisch kräftig und enthält durch die reine Grasfütterung die wertvollen Omega-3 Fettsäuren. Wir übernehmen die Aufzucht für die männlichen Tiere, die in der Demeter-Milchviehhaltung auf die Welt kommen. Die ersten Monate bleiben sie in mutter- oder ammengebundener Haltung so lange auf dem Geburtsbetrieb, bis sie stark genug sind und nicht mehr mit Milch versorgt werden müssen. Danach bieten wir diesen Tieren ein würdevolles Leben nach folgenden Grundsätzen:

  • Artgerechte Haltung in grosszügigem Laufstall
  • Eigenes Futter wie Weidegras, Heu und Grassilage
  • Die Hornpracht dürfen unsere Tiere zeigen
  • Regelmässiger Weidegang während der wärmeren Jahreszeiten und permanenter Laufhof
  • Kurzer Transportweg nach Endingen zur Metzgerei

 

Legehennen

435 Legehennen und 10 Hähne leben auf unserem Hof. Täglicher Auslauf auf die Weide oder bei schlechtem Wetter in den Schnitzelgarten tragen zum Wohl der Tiere bei. Unseren Tiere verfüttern wir Futter aus Demeter Anbau in Form von Crumble und einer Körnermischung. Frische Kürbisse oder Äpfel ergänzen den Speisezettel unserer Legehennen v. a. im Herbst.

 

Ein Huhn, das nach den „Hahn im Glück“-Richtlinien Eier legt, hat einen Bruder, der unter biodynamischen Bedingungen leben darf. Er geniesst neben viel Auslauf Demeter-Futter. Aufwachsen nach „Hahn im Glück“-Richtlinien bedeutet, dass alle geschlüpften Küken gross werden: Die Hühnchen legen Eier, die Hähnchen werden nach einigen Monaten als Junghähne vermarktet.

Waldstaudenroggen

Der Waldstaudenroggen wird auch als Urroggen oder „Johannisroggen“ bezeichnet. Das heute beinahe in Vergessenheit geratene Korn besitzt einen besonders hohen Ballaststoffgehalt und ist reich an Spurenelmenten wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sowie an wichtigen B-Vitaminen. Der Waldstauden-Roggen kann in der Ernährung sehr vielseitig verwendet werden. Im November 2018 wurde uns für das Projekt „Waldstaudenroggen, eine Kulturpflanze für Boden, Tier und Mensch“ der Grand Prix Bio Suisse verliehen und für die ProSpecieRara sind wir die ersten Sortenbetreuer in der Schweiz. Wir bieten den Waldstaudenroggen als ganze Körner, als Risotto oder als Vollkornmehl an.